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Rheinhessische Patienteninformation
 

Abrechnung der IGeL Leistungen

 
 

Abrechnung der IGeL Leistungen

IGELIhr Arzt muss IGeL, wenn Sie diese wünschen, als Privatleistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnen. Ihr Arzt rechnet dann mit Ihnen wie mit einem Privatpatienten ab. Er ist dabei nicht an die Berechnung der einfachen Gebührensätze der GOÄ gebunden. In der Regel wird er den 2.3 fachen Satz zur Anrechnung bringen. Allerdings ist in besonderen Fällen die Abrechnung eines Höchstsatzes bis zum 3,5-fachen Satz der Gebührenordnung möglich.

Ihr Arzt wird Sie vor Erbringung der Leistung schriftlich darüber informieren, dass es sich um eine private Rechtsbeziehung handelt und wird Ihnen erklären, warum die Leistung in Ihrem Fall keine GKV-Leistung ist. Er wird Sie auch vorher über die Kosten aufklären. Sie müssen eine Vereinbarung unterzeichnen, in der Sie bestätigen, dass Sie diese speziell aufgeführte Leistung privat wünschen.

Nach der Behandlung erhalten Sie vom Arzt eine Rechnung, die Sie selbst bezahlen müssen. Den Betrag darf Ihre Krankenkasse nicht erstatten, da es sich nicht um Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung handelt.

Im Rahmen von IGeL können Sie selbst entscheiden, was Sie über Ihren Krankenkassenbeitrag hinaus für Ihre Gesundheit ausgeben möchten.

Stellt sich bei der Inanspruchnahme von IGeL heraus, dass eine Erkrankung bzw. der konkrete Verdacht auf eine Erkrankung vorliegt, muss der behandelnde Arzt die Weiterbehandlung über die Chipkarte abrechnen. Da eine Erkrankung immer eine notwendige Behandlung nach der GKV erfordert, liegt dann eine Kassenleistung vor!

 
 
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Copyright © 2007 Bezirksärztekammer Rheinhessen, Mainz. Letzte Aktualisierung: 6-.-0.2004 .
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