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Rheinhessische Patienteninformation

Begriffsdefinitionen

Lexikon, Begriffsdefinitionen

 

Haben Sie auch schon öfters Bezeichnungen auf dem Praxisschild gesehen und konnten mit diesen nichts anfangen ?

Wir wollen dem ein Ende bereiten!
In unserem Arztlexikon sind alle Bezeichnungen für Ärztinnen und Ärzte beschrieben, die diese nach einer qualifizierten Weiterbildung und entsprechender Überprüfung durch die Bezirksärztekammer Rheinhessen erhalten können.

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Anästhesiologie

Die Anästhesiologie umfasst die allgemeine und lokale Anästhesie einschließlich deren Vor- und Nachbehandlung, die Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen während operativer Eingriffe, die Wiederbelebung sowie die Intensivmedizin und die Schmerztherapie in Zusammenarbeit mit den für das Grundleiden zuständigen Ärztinnen und Ärzten.


Inhalt und Ziel der Weiterbildung:


Vermittlung, Erwerb und Nachweis eingehender Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Durchführung von Narkosen unter Berücksichtigung sämtlicher einschlägiger Verfahren bei Eingriffen in allen operativen Gebieten, in den Verfahren der Lokal- und Leitungsanästhesie, den Maßnahmen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung und zur Schockbehandlung, der Dauerbeatmung mit Respiratoren, sowie der Transfusions- und Infusionstherapie, der Einleitung weiterer diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen und in den theoretischen und medizinischen Grundlagen des Gebietes. Vermittlung und Erwerb von Kenntnissen über Röntgendiagnostik der Thoraxorgane sowie die Vergiftungsbehandlung, die Tracheotomie und notfallmäßige Schrittmacheranwendung.


Hierzu gehören in der Anästhesiologie:


1. Eingehende Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in

  • den pathophysiologischen Grundlagen zur Beurteilung der Operabilität und der Auswirkungen des operativen Eingriffes

  • Erkennung und Behandlung von Störungen des Wasser-, Elektrolyt- und Säuren-Basen-Haushaltes

  • den pathophysiologischen Grundlagen und Techniken der Herz-Lungen-Wiederbelebung und der Schockbehandlung in allen Altersstufen

  • den pathophysiologischen Grundlagen und Techniken der nichtspeziellen Intensivmedizin des Gebietes mit der Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der vitalen Funktionen einschließlich der pathophysiologischen Grundlagen und Techniken der Infusionsbehandlung

  • den fachspezifischen Grundlagen der Ernährungsmedizin

  • den pathophysiologischen Grundlagen und Techniken der prä- und postoperativen Atemtherapie

  • dem Bluttransfusionswesen

  • der Durchführung

  • der künstlichen Beatmung mittels Atemspende und einfacher Beatmungsgeräte, der oralen und nasalen Intubation, der Notfallbronchoskopie, der Dauerbeatmung unter Anwendung maschineller Respiratoren und der Beurteilung von Analysen der Blutgase und des Säuren-Basen-Haushaltes der Maßnahmen beim Herz-Kreislaufstillstand einschließlich der Atemspende, der externen Herzdruckmassage und der Anwendung elektrotherapeutischer Verfahren

  • der interdisziplinären Therapie von Schmerzzuständen mit den Methoden des Gebietes

  • der Methodik und Durchführung des Grundleistungslabors des Gebietes sowie der Bewertung der Befunde

  • der Probenentnahme und sachgerechten Probenbehandlung von Körperflüssigkeiten und Ausscheidungen für das allgemeine Labor des Gebietes sowie in der Einordnung der Befunde in das Krankheitsbild

  • der Methodik und Durchführung des speziellen Labors des Gebietes sowie der Bewertung der Befunde

  • der Pharmakologie der im Gebiet gebräuchlichen Pharmaka und Kontrastmittel (Pharmakokinetik, Wechsel- und Nebenwirkungen) einschließlich ihres therapeutischen Nutzens (auch Kosten-/Nutzenre-la-tion), Risiken des Arzneimittelmissbrauchs, gesetzliche Auflagen bei der Arzneimittelverschreibung und Arzneimittelprüfung sowie die hierbei zu beachtenden ethischen Grundsätze

  • der Dokumentation von Befunden, im ärztlichen Berichtswesen, einschlägigen Bestimmungen der Sozialgesetzgebung (Reichsversicherungsordnung, Sozialgesetzbuch, Krankenkassenverträge, Rentenversicherung, Unfallversicherung, Mutterschutzgesetz, Jugend- und Arbeitsschutzgesetz und andere Bestimmungen einschließlich der Medizin-Geräteverordnung) und für die Arzt-Patienten-Beziehung wichtigen Rechtsnormen

  • einer Mindestzahl selbständig durchgeführter Anästhesien

  • in den chirurgischen Gebieten und Schwerpunkten

  • in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe unter Einbeziehung von Anästhesien bei Kaiserschnitten

  • bei operativen Eingriffen bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum vollendeten 5. Lebensjahr

  • bei Anästhesien in wenigstens 2 weiteren operativen Gebieten unter Einbeziehung von Eingriffen im Kopf-Halsbereich

  • einer Mindestzahl selbständig durchgeführter peripherer Regionalanästhesien und rückenmarksnaher Regionalanästhesien

  • der Mitwirkung bei Anästhesien für intrathorakale Eingriffe

  • der Lungenfunktionsdiagnostik

  • der EKG-Diagnostik, soweit sie für die Festlegung des Anästhesieverfahrens und die Patientenüberwachung während der Anästhesie oder im Rahmen der Intensivmedizin erforderlich ist

  • in der psychosomatischen Grundversorgung

  • in der Qualitätssicherung ärztlicher Berufsausübung


Vermittlung und Erwerb von Kenntnissen über

  • die Röntgendiagnostik der Thoraxorgane

  • die Behandlung von Vergiftungen, die Tracheotomie und notfallmäßige Anwendung von Schrittmachern

  • die Durchführung der Laboruntersuchungen

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