Patienteninformation auf gesundheitsseiten.de
Patienteninformation auf gesundheitsseiten.de
 
 
Rheinhessische Patienteninformation
 

Betreuungsverfügung

 
 

Erklärung zur Betreuungsverfügung (Formular als Download)
- Bitte sorgfältig lesen! -

Zielsetzung
Benennung einer Person des eigenen Vertrauens für den Fall, dass das Vormundschaftsgericht wegen eigener Entscheidungs- und Handlungsunfähigkeit einen Betreuer (früher Pfleger) einsetzt. Zusätzliche Wünsche für den Fall einer Betreuung möglich.

Juristische Bedeutung
Leitet sich aus § 1901 a BGB ab. Vormundschaftsgericht muss Bestellung der genannten Person aussprechen und bei schwerwiegenden medizinischen Maßnahmen, wie z. B. Behandlungsabbruch, vormundschaftsgerichtliche Genehmigung erforderlich.

Formale Erfordernisse
Schriftliche (nicht zwingend handschriftliche) Form. Eigenhändige Unterschrift (in Abständen - z. B. von 2 Jahren - möglichst erneuern).
Unterschrift mindestens eines Zeugen (in Abständen - z. B. von 2 Jahren - möglichst erneuern) zur Bestätigung, dass Verfasser im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist.
(Nicht die als Betreuer genannte Person als Zeugen nehmen!).
Notarielle Bestätigung nicht erforderlich.
Selbst zugefügte Ergänzungen sollten mit zusätzlicher Unterschrift versehen werden.

Aufbewahrungsmöglichkeiten
Aufbewahrung so, dass gewährleistet ist, dass die Betreuungsverfügung gegebenenfalls unverzüglich dem Vormundschaftsgericht zugeleitet wird.

Sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten
Sie können Ihre Patientenverfügung mit der Vorsorgevollmacht oder der Betreuungsverfügung sinnvoll kombinieren.
Keinen Sinn macht die Kombination von Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung (siehe dazu Punkt III der Vorsorgevollmacht).

 
 
Wo finde ich in


     
 
Copyright © 2018 Bezirksärztekammer Rheinhessen, Mainz.
Verantwortlich: gesundheitsseiten.de